„Vibe Coding“ ist gerade überall: Man beschreibt einer KI, was man will, und sie schreibt den Code. Das funktioniert erstaunlich gut – bis es nicht mehr funktioniert. Was heißt das für den Job des Webdesigners?
Was sich wirklich verändert
- Routinearbeit wird schneller: Formulare, Tests, Umbauten über viele Dateien
- Recherche wird leichter: fremde APIs, Fehlermeldungen, Dokumentation
- einfache Seiten entstehen in Stunden statt Tagen
Wo die Grenzen liegen
Spätestens bei echten Kundendaten, Schnittstellen und Sicherheit trennt sich Spielerei von Handwerk. KI schreibt schnell Code – aber sie haftet nicht für ihn, und sie kennt weder deine Abläufe noch deine Kunden.
Was vom Handwerk bleibt
Die Architektur, das Datenmodell, die Sicherheit und die Frage, ob etwas überhaupt gebaut werden sollte. Deshalb lese ich, was entsteht, teste es automatisch und verstehe jede Zeile, bevor sie live geht.
Mein Fazit
KI ist für mich ein Werkzeug wie ein guter Akkuschrauber: Sie spart enorm Zeit, aber man muss wissen, wo die Schraube hin soll. Der Job des Webdesigners wird nicht kleiner – er verschiebt sich vom Tippen zum Denken.